[/reddit] Abiturienten in der Uni-Bibliothek, echtes Problem oder TikTok-Drama?

Wer in der Klausurenphase keinen Platz in der Uni-Bibliothek findet, sucht schnell nach Schuldigen. Auf TikTok sind Abiturient:innen das Lieblingsziel.

Doch wie real ist dieser vermeintliche Krieg um die Lernplätze? Ein Beitrag auf r/Studium hat genau diese Frage gestellt und über 130 Kommentare ausgelöst.

„Ist das Abiturienten Problem in Uni Bibliotheken wirklich so scglimm oder wird es nur auf TikTok hochgespielt?“ https://www.reddit.com/r/Studium/comments/1r1cgd7/ist_das_abiturienten_problem_in_uni_bibliotheken/ (Abgerufen am: 19.10.2026)

Die Antworten reichen von genervten Erfahrungsberichten aus Frankfurt und Tübingen bis zu Studierenden, die dieses Phänomen noch nie erlebt haben.

An Universitäten mit großen, zentralen Bibliotheken, wie beispielsweise in Frankfurt, Tübingen, Freiburg oder Leipzig, berichten viele Studierende von echten Problemen mit Abiturient:innen in der Klausuren- und Abiturphase.

Diese Probleme äußern sich vor allem in Form von Lärm, Platzreservierungen und vollen Lesesälen. Dort sind Ausweiskontrollen oder Zugangsbeschränkungen inzwischen üblich.

An anderen Universitäten wie denen in Darmstadt, Aachen, Potsdam oder Kassel ist dieses Phänomen hingegen kaum bekannt.

Mehrere Kommentierende betonen, dass nicht die Herkunft, sondern das Verhalten entscheidend sei und dass sich Abiturient:innen kaum von Erstis unterscheiden ließen, zumal ruhige Lernende gar nicht auffielen.

Andere verteidigen Bibliotheken als öffentlichen Raum, verweisen auf die Steuerfinanzierung und auf Landesbibliotheken und nennen weitere Störquellen wie Medizin– und Jurastudierende, Erstsemester und Dauerreservierer.

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