[Artikelhinweis] Diamond Open Access als Ausweg aus der Publikationskrise

Tautz, D. (2026, 30. Januar). Diamond Open Access gegen die Publikationskrise. Merkur. https://www.merkur-zeitschrift.de/2026/01/30/diamond-ist-die-antwort-die-gegenwaertige-krise-des-wissenschaftlichen-publikationssystems-kann-ueberwunden-werden/ (Abgerufen am: 15.10.2026)

Das wissenschaftliche Publikationssystem steckt in einer breit anerkannten Krise.

Der Leopoldina-Forscher Diethard Tautz hält das Diamond-Open-Access-Prinzip deshalb für einen tragfähigen Ausweg.

Dabei behält die Wissenschaft die Kontrolle über das Publizieren und die Betriebskosten werden als Infrastruktur öffentlich getragen, sodass weder Autor:innen noch Lesende zahlen müssen.

In seiner Replik auf Barbara Gehrings Skepsis im „Merkur” entkräftet Tautz die gängigen Einwände, etwa zur Publikationskultur der Geisteswissenschaften, zum Peer-Review-Verfahren, zur politischen Einflussnahme und zu den Rechten am eigenen Text.

Laut dem Vorschlag der Leopoldina-Arbeitsgruppe sollen wissenschaftliche Gruppen die Förderung ihrer Zeitschriften beantragen. Technische Dienstleister sollen per Ausschreibung beauftragt werden, wodurch auch kleine Verlage und Universitätsverlage profitieren könnten.

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